Import / Export guide for beginners

Auf dieser Seite haben wir Grundwissen zum Thema Import und Export zusammengetragen. Wir erklären Ihnen step by step wie Sie importieren und exportieren können. Um erfolgreich mit Ihren Geschäftspartnern zu kommunizieren zu können folgt ein Wörterbuch mit den wichtigsten Fachwörtern aus der Handelswelt.

A:Import step by step

  1. 1.Zielmarktanalye und Produktwahl
  2. 2.Lektüre der Importregulierungen
  3. 3.Verkäufersuche
  4. 4.Preisverhandlung und Festlegung der Zahlkonditionen / Incoterms
  5. 5.Erhalt Kostenvoranschlag und Probeexemplare
  6. 6.Abschluss des Verkaufsvertrags
  7. 7.Wahl des Freight Forwarders und Custom Brokers; Festsetzung des Versand- und Liefertermins
  8. 8.Produktbestellung
  9. 9.Zollabfertigung am Zielhafen (bei Lebenmitteln kann eine Analyseuntersuchung notwendig sein)
  10. 10.Weitertransport zu Ihrem Warenhaus
  11. 11.Relabeling in der Sprache des Verkaufslandes (falls notwendig)
  12. 12.Verkaufsstart!

B:Export guide for beginners

  1. 1.Entgegennahme einer Importanfrage und Versand von Produktverzeichnissen und Katalogen
  2. 2.Verhandlungsgespräche über Preis, Zahlmethode und Vertragsdetails
  3. 3.Erstellung eines Kostenvoranschlags und Versand von Mustern
  4. 4.Conclusion of the product sales agreement
  5. 5.Benachrichtigung vom Importeur über die Forwarde-Details
  6. 6.Kontaktaufnahme mit dem Forwarder und Besprechung des Liefertermins
  7. 7.Entgegennahme der endgültigen Bestellung
  8. 8.Bei Bedarf Produkt-Relabeling in der Sprache des Importlandes
  9. 9.Vorbereitung der notwendigen Dokumente für die Zollabfertigung
  10. 10.Warenversand

Incoterms

In practice, the Incoterms EXW, FOB and CIF are most often used.Die Incoterms sind eine Serie an vordefinierten Handelsbegriffen, die von der internationalen Handelskammer veröffentlicht werden und in internationalen Handelstransaktionen weit verbreitet sind. Es handelt sich um eine Serie aus Drei-Buchstaben-Handelsbegriffen, die übliche, vertragliche Verkaufspraktiken widerspiegeln.Sie sollen in erster Linie die Aufgaben, Kosten und Risiken, die mit dem Transport und der Lieferung der Waren einhergehen, klar kommunizieren.

Die am häufigsten zu findenden Incoterms heißen EXW, FOB und CIF.

Allocations of costs to buyer/seller

Incoterm 2010 1.Packaging 2.Export customs declaration 3.Carriage to port of export 4.Unloading of truck in port of export 5.Loading on vessel/airplane in port of export 6.Carriage (sea/air) to port of import 7.Insurance 8.Unloading in port of import 9.Import customs clearance 12.Import duties and taxes 10.Loading on truck in port of import 11.Carriage to place of destination
EXW Seller Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer
FCA Seller Seller Seller Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer
FAS Seller Seller Seller Seller Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer
FOB Seller Seller Seller Seller Seller Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer
CPT Seller Seller Seller Seller Seller Seller Buyer Buyer/Seller Buyer Buyer Buyer/Seller Seller
CFR Seller Seller Seller Seller Seller Seller Buyer Buyer/Seller Buyer Buyer Buyer Buyer
CIF Seller Seller Seller Seller Seller Seller Seller Buyer/Seller Buyer Buyer Buyer Buyer
CIP Seller Seller Seller Seller Seller Seller Seller Buyer/Seller Buyer Buyer Buyer/Seller Seller
DAT Seller Seller Seller Seller Seller Seller Buyer/Seller Seller Buyer Buyer Buyer Buyer
DAP Seller Seller Seller Seller Seller Seller Buyer/Seller Seller Buyer Buyer Seller Seller
DDP Seller Seller Seller Seller Seller Seller Buyer/Seller Seller Seller Seller Seller Seller

Rules for sea and inland waterway transport

Incoterm 2010 1.Seller 2.Carrier 3.Port/terminal 4.Onboard 5.Port/terminal 6.Buyer
FOB Seller Seller Seller Seller Buyer Buyer
FAS Seller Seller Seller Buyer Buyer Buyer
CFR Seller Seller Seller Seller Buyer Buyer
CIF Seller Seller Seller Seller Buyer Buyer

Rules for any modes of transport

Incoterm 2010 1.Seller 2.Carrier 3.Port 4.Ship 5.Port / Terminal 6.Named place 7.Buyer
EXW Seller Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer
FCA Seller Seller Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer
CPT Seller Seller Buyer Buyer Buyer Buyer Buyer
CIP Seller Seller Insurance Insurance Insurance Insurance Buyer
DAT Seller Seller Seller Seller Seller Buyer Buyer
DAP Seller Seller Seller Seller Seller Seller Buyer
DDP Seller Seller Seller Seller Seller Seller Seller

EXW (Ex Works)

EXW(Ex Works)

Die Übergabe der Waren erfolgt fertig verpackt auf dem Firmengelände des Verkäufers. Nach der Übergabe anfallende Speditions- und Versicherungskosten hat komplett der Käufer zu übernehmen.

FCA(Free Carrier)

Der Verkäufer übernimmt alle Kosten und Risiken bis die Waren an einem vertraglich festgelegten Umschlagplatz an den Forwarder übergeben wurden. (z.B. ein bestimmter Hafen oder Containerabstellplatz ) Fracht- und Versicherungskosten die nach der Übergabe anfallen hat der Käufer zu tragen.

CPT(Carriage Paid To)

Der Verkäufer übernimmt wie bei FCA das Risiko des Warenverlusts bis zur Übergabe an den Forwarder, kommt aber zusätzlich noch für die Transportkosten des Containerschiffes auf. Wer für die Versicherungskosten auf dem Seeweg übernimmt ist nicht festgelegt, zumeist werden diese aber vom Käufer, der ohnehin schon das Risiko trägt, übernommen.

CIP(Carriage and Insurance Paid to)

Der Verkäufer übernimmt sämtliche Kosten und trägt das Risiko auf dem Transportweg bis zur Entladung der Ware am Zielhafen. Ab diesem Zeitpunkt trägt wieder der Käufer sämtliche Kosten und übernimmt auch das Risiko.

DAT(Delivered At Terminal)

Der Verkäufer lädt die Waren an einem vereinbarten Terminal ab und übergibt sie dem Käufer. Der Verkäufer trägt alle Kosten und Risiken bis zu diesem Zeitpunkt. Die anschließend anfallenden Importkosten und Zollgebühren übernimmt der Käufer.

DAP(Delivered At Place)

Ähnlich wie DAP, allerdings übernimmt der Käufer nicht nur Kosten und Risiko bis zum Terminal sondern bis zu einem weiteren am Hafen befindlichen Ort. (Lieferwagen, Lager etc.)

DDP(Delivered Duty Paid)

Wie DAP aber der Verkäufer übernimmt auch noch die Importkosten und Zollgebühren.

Rules for sea

FAS – Free Alongside Ship (named port of shipment)

Der Verkäufer übernimmt alle Kosten bis zur Verladestelle am Hafen. Alle anschließenden Kosten inklusive der Verladungskosten in den Container und auf das Schiff übernimmt der Käufer.

FOB(Free on Board)

Der Verkäufer übernimmt alle Kosten und Risiken, bis die Ware sich auf dem Schiff befinden. Anschließend übernimmt der Käufer die Kosten und das Risiko.

CFR(Cost and Freight)

Wie FOB, allerdings übernimmt der Verkäufer auch die Frachtkosten auf See. Die Versicherungsgebühren auf dem Seeweg trägt der Käufer.

CIF(Cost, Insurance & Freight)

Wie CFR aber zusätzlich trägt der Verkäufer auch die Versicherungsgebühren während dem Seetransport. Anschließend übernimmt der Käufer das Risiko.

D:Payment options in international trade

T/T Remittance (Telegraphic Transfer Remittance)

Eine internationale Banküberweisung.

T/T Remittance (Telegraphic Transfer Remittance)

1)100% Advance payment by T/T
Eine Vorauszahlung per Überweisung von Seiten des Käufers. Kein Risiko für den Verkäufer, ein relativ hohes Risiko für den Käufer.
2)T/T at sight
Der Käufer überweist die Handelssumme auf das Konto des Verkäufers sobald er die Verschiffungsdokumente (Invoice, Packing List und B/L) erhalten hat.

L/C (Letter of Credit)

Eine Zahlmethode, die besonders bei Handelsgeschäften mit hohen Summen verwendet wird. Ein Letter of Credit ist eine Art internationaler Scheck, eine Garantie für ein Handelsgeschäft zwischen einem Unternehmen und einer Bank. Wenn z.B. nach dem Versand einer Lieferung der Kunde Insolvenz anmeldet, so übernimmt die Bank die Bezahlung solange der Vertragsinhalt erfüllt wird. Umgekehrt haftet die Bank für nicht angekommene Lieferungen dem Käufer gegenüber. Im internationalen Handel besteht immer die Gefahr für den Verkäufer, dass die Zahlung ausbleibt und für den Käufer, dass die Lieferung nicht ankommt. In beiden Fällen räumt ein L/C Unsicherheiten aus dem Weg.

L/C at sight (Letter of Credit)

Ähnlich wie der normale L/C aber der Käufer muss keine Vorauszahlung leisten. Der Verkäufer bekommt das Geld von seiner Bank im selben Moment wo er die Ware in das Schiff lädt vorgestreckt. Der Käufer kann mit der Bezahlung warten, bis die Ware im Zielhafen angekommen ist und erhält dann auch sofort alle Verschiffungsdokumente von seiner Bank ausgehändigt.

D/P (Documents against Payments)

Identisch mit der L/C Zahlmethode ABER ohne Garantiesicherheit der Bank.

F:Trading Dictionary

THC(Terminal Handling Charge)

Alle Gebühren, die ab der Containerentladung bis zur Abstellung dessen im Container Yard anfallen.

Exporter/Seller

Derjenige, der Waren verkauft und exportiert

Importer/Buyer

Derjenige, der Waren kauft und importiert

Freight forwarder

Eine Firma, die Serviceleistungen rund um die Warenhandhabung am Hafen anbietet (Transport, Zollabfertigung etc.)

P/L Packing list

Ein Dokument dass die Gesamtzahl aller Packungsstücke einer Lieferung erfasst. Es gibt detailliert Aufschluss über Gewichte, Maße und Inhalt. Dieses Dokument ist notwendig für die Zollabfertigung sowohl beim Export als auch beim Import. Es erlaubt die Überprüfung ob alle exportierten Waren auch im Bestimmungsland vollständig angekommen sind.

C/I Commercial Invoice

Ein Dokument das ebenso wie die Packing List ein notwendiges Dokument bei der Zollabfertigung für Import und Export ist. Es enthält die Produktbezeichnungen, Stückzahlen, den Warenwert und die Vertragskonditionen.

B/L Bill of Lading

Die Bill of Lading ist ein Seefrachtbrief. Sie ist ebenso ein Wertpapier, das bezeugt, dass die Reederei die Ware in Empfang genommen hat und am vereinbarten Zielort dem Empfänger übergibt. Um die Ware zu übernehmen benötigt der Empfänger das Orginal B/L-Dokument.

SWB Sea Waybill

Die SWB ähnelt der B/L aber im Unterschied zu dieser ist auf der SWB der Name des Empfängers eingetragen. Zur Übernahme der Waren genügt deshalb ein Ausweisdokument des Empfängers und eine Kopie der SWB. Das Übersenden der Original-SWB an den Käufer ist nicht notwendig, was Zeit und Mühen spart. Da die SWB kein Wertpapier ist, wird sie bei L/C-Geschäften so gut wie nicht verwendet.

AWB Air Waybill

Das Pendant der SWB für die Luftfracht.

Delivery (Incoterms definition)

Der Zeitpunkt in einer Transaktion, zu dem das Risiko von Verlust und Schaden an den Gütern vom Verkäufer auf den Käufer übergeht.

Arrival (Incoterms definition)

Der durch Incoterms bestimmte Ort, bis zu dem die Frachtkosten bezahlt wurden.

Free (Incoterms definition)

Der Verkäufer hat die Pflicht, die Waren bis zu einem festgelegten Ort zu liefern um diese an einen Speditionsdienst zu übergeben.

Carrier (Incoterms definition)

Jede Person, die im Zuge eines Frachtauftrages Waren auf Schienen, Straßen, in der Luft, zu See und auf Flüssen transportiert.

Terminal (Incoterms definition)

Jeder Ort, ob überdeckt oder nicht; z.B. Dock, Warenhaus, Container Yard, Straßen-, Schienen- oder Luftfrachtterminal.

To clear for export (Incoterms definition)

Eine Exporterklärung einreichen und die Exporterlaubnis erhalten.